Liebe Freunde, Für mein neues Album "JEWEL" das im Oktober 2010 erscheint, wollte ich ganz speziell schöne Bilder haben. Ich habe die grosse Ehre gehabt einen ganzen Tag lang mit einer tibetischen Nomadenfamilie zu verbringen und sogar ihre Tracht anziehen zu dürfen. Es war schon immer mein Wunsch einmal diese Nähe spüren zu dürfen. Es war wunderschön... Ich fühlte mich so verbunden und nah.
Photo: Lobsang Jampa
Es ist ein Segen, dass ich mit den Einnahmen von BEYOND eine Stiftung DEWA CHE gründen durfte wo wir nachhaltige Projekte zur Erhaltung der tibetischen Kultur fördern können. Wir haben auf dieser Reise in Tibet nun die Nähschule Tehor Chokri gegründet, wo unser Mönch Lobsang Dawa, der ein begnadeter Schneider ist 10 jungen Tibeter/innen die Kunst der Tibetischen Schneiderei weitergeben wird. Zusammen sind wir nach Chengdu gereist um dort 5 alte manuelle Nähmaschinen und 2 moderne Nähmaschinen sowie viel verschiedene Stoffe einzukaufen. Nach ihrer Ausbildung von ca. 4 Monaten werden sie dann in der Nähschule als Schneider/innen arbeiten können und so ihren Lebensunterhalt verdienen können. Die Nähschule wird vor allem tibetische Kleidung wie auch Mönchs und Nonnenbekleidung nähen, die sie dann in ihrer Region verkaufen können. Wir sind schon sehr gespannt wie sich alles entwickeln wird und werden die Nähschule natürlich auch weiterhin mit Tat und Kraft begleiten. An dieser Stelle richte ich meinen ganz grossen Dank an meine beiden wunderbaren BEYOND Schwestern Tina und Regula und natürlich an Euch alle, die uns mit BEYOND so grossartig unterstützt haben.
Eure Dechen
Mein Mann und ich sind von einer eindrücklichen emotionsreichen Reise aus Tibet zurück. Wir träumen immer noch von dieser faszinierenden Landschaft unserer Heimat und den wunderbaren Menschen. Die Unruhen vor zwei Jahren haben Spuren hinterlassen aber an der Oberfläche scheint sich die Lage beruhigt zu haben. Es wird wohl lange dauern, bis sich eine für alle Seiten zufrieden stellende Lösung gefunden werden kann. Trotz allem haben wir versucht ein bisschen Freude und Hoffnung in das Leben der Menschen bringen zu können. Wir haben unsere Projekte besucht und uns sehr gefreut, dass unser soziales Engagement für diese Region sehr wichtig geworden ist. Die kleine Klinik, die unsere Eltern aufgebaut haben wird sehr gut geführt und wird von der lokalen Bevölkerung enorm geschätzt. Täglich kommen etwa 30 - 60 Patienten zur Behandlung. Die Klinik kann dank dem Verein, Freunde der Tsedon Klinik in der Schweiz, unterstützt werden. An dieser Stelle möchte ich allen Mitgliedern von Herzen für ihre langjährige Hilfe danken. www.tsedon.ch

